15.11.2010 19:40 Uhr von Jan-Christian
IM SONNTAGSGESPRÄCH:
Pfadfinder Jürgen
und Wolfgang Winkler
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Von Abenteuerlust und Lagerfeuerromantik bis hin zur Vermittlung christlicher Foto: Ostermann |
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NB-Mitarbeiterin Ulrike Ostermann NB: Was versteht man unter dem |
Altersstufen unterteilt. Es gibt die Wölflinge, die jungen Pfadfinder, die Pfadfinder und die Rover. Ältere Pfadfinder engagieren sich oft später als Leiter. Hierfür werden sie bestens ausgebildet. Es gibt ein gutes Ausbildungskonzept. Neben der Juleica (Jugendleiter Card) erhalten sie noch weitere Fortbildungen. NB:. Wie hoch ist der Mädchen- und Jungenanteil? W. Winkler: Die Zusammensetzung ist relativ ausgewogen. Unser Stamm umfasst ca. 40% Mädchen und 60% Jungen. Und natürlich verfügen wir auch über weibliche und männliche Betreuer. NB: Wie finanzieren sich die Pfadfinder? W. Winkler: Wir arbeiten alle ehrenamtlich. ansonsten finanzieren wir uns über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Außerdem werden wir von der Kirchengemeinde unterstützt. NB: Wie kann man Pfadfinder werden? Gibt es bestimmte Aufnahmekriterien? J. Winkler: Einfach anrufen oder zur Gruppenstunde kommen. NB: Wo haben die Pfadfinder ihr Quartier? W. Winkler: Im Gemeindehaus der katholischen Kirche. NB: Mit dem Begriff Pfadfinder verbinde ich den Satz: „Jeden Tag eine gute Tat.“ Ist dieser Slogan noch immer aktuell? W. Winkler: Das ist keine Sache die man sich vornehmen muss. Aber soziales Engagement und Umweltbewusstsein sind wichtig. NB: Tragen Pfadfinder eine Uniform? W. Winkler: Pfadfinder tragen eine Kluft. Sie wird aber nur zu offiziellen Anlässen und, weil sie sehr praktisch ist, auch im Sommerlager getragen. An der Farbe des Halstuchs kann man die Gruppenzugehörigkeit erkennen. Aufnäher belegen Aktionen an denen man teilgenommen hat. NB: Seit wann sind Sie ein Pfadfinder? W. Winkler: Ich bin 1989 auf Bitten von Reinhard Sollich, der die Pfadfinder in Neustadt mitbegründete eingestiegen. Meinen Bruder habe ich dann auch zum Mitmachen motiviert und er ist seit 1990 dabei. NB: Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich bei den Pfadfindern? J. und W. Winkler: Weil es Spaß macht! Auch positive rückmeldungen von den Mitgliedern motivieren. Man lernt nette, interessante Leute kennen. Außerdem ist es eine sinnvolle Freizeitgestaltung. |
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Neustädter Blattes.
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